Archive for the ‘German’ Category

Nun bin ich dran mit Reisen!

Friday, September 12th, 2008

Liebe Cosmotouristen,

eure Reisetipps zu lesen, am Schreibtisch festgenagelt, ist oft eine harte Probe für mich und alle anderen vom Cosmotourist-Team. Sehnsüchte kommen auf nach weißen Stränden, fremden Landschaften und aufregenden Städten, nach romantischen Dinner-Abenden und was ihr eben alles Schönes beschreibt. Ich freue mich daher sehr, nun meinem Reisefieber nachgeben zu können. Die nächsten dreieinhalb Wochen bin ich im indischen Himalaya unterwegs, auf den Spuren von clawfishs Tipps, der ungefähr dieselbe Strecke von Himachal Pradesh nach Spiti (oder umgekehrt?) gefahren ist. Der Berg Shivling, bezeichnenderweise auch Matterhorn Peak genannt, ist auf Cosmotourist allerdings noch ein weißes Blatt. Zumindest von unten werde ich seine 6.543 Meter hohe Spitze bewundern, etwas worauf ich mich ganz besonders freue, wird er doch zu den schönsten Bergen der Welt gezählt!

Sollte jemand von euch noch Tipps für mich haben - surya, nomadin, strega? - freue ich mich über Beiträge auf der Website. Am 10. Oktober komme ich zurück, bis dahin ist Juliane unter j.moeller@cosmotourist.net für euch da!

Ich wünsche allen eine gute Zeit, ob zu Hause oder auf Reisen,

liebe Grüße

Gundula

editor’s choice: der beste Tipp im August!

Friday, September 5th, 2008

Auch in diesem Monat haben wir ziemlich viel gegrübelt und noch mehr gelesen bis wir uns entscheiden konnten, welchen Tipp wir, also die Redaktion, zum besten des August wählen möchten. Ihr schreibt einfach zu viele super Reisetipps, ihr Cosmotouristen! Aber einen Sieger muss es doch geben. Der Redaktionspokal geht also an:

einlassen und seineRatschläge zum Fahren mit dem Bus in Äthiopien“!

Ihr werdet sehen - der Tipp ist einfach bunt, lebendig und witzig geschrieben. Man hat die Situation plastisch vor Augen. Und das, was das Reisen so schön macht: Ein Vorgang, der für Einheimische das alltäglichste der Welt ist (einfach Busfahren) wird in den Augen des Touristen zu einem exotischen Schauspiel, einem Abenteuer und einer Prüfung seines Humors… Es ist sicherlich eine gute Reisevorbereitung für alle Afrika Traveller, diesen Tipp zu lesen!

Amerikanische Sportler entschuldigen sich für Mundschutz

Monday, August 11th, 2008

DINA84

Bei der Ankunft in China haben einige amerikanischen Sportler den Mundschutz getragen. Dies wurden vom Reporter photographiert und dann weiter verbreitet. Gestern haben die amerikanischen Sportler sich dafür entschuldigt. Sie wussten vorher nicht, dass es eine Beleidigung der Chinesen sein könne. Ich glaube, dass sie sich nicht zu entschuldigen brauchen. Es ist auch keine Beleidigung der Chinesen. Sie haben die Freiheit, den Mundschutz zu tragen. Im Frühling beim Sandsturm habe ich selber auch Mundschutz getragen. Aber sie haben im Hochsommer in Beijing immer den Mundschutz getragen, das zeigt nur, dass sie zu wenig von China und von der Außenwelt wissen. Das ist ein Signal ihrer Unwissenheit. Das tut mir sehr leid. Einmal fragte eine amerikanische Frau mich, gibt es in China noch die Frauen, die Mädchenfüße einschnüren? Ich muss lachen. Es ist so komisch. Wenn ein Chinese einen Amerikaner fragte, gibt es heute noch schwarze Sklaven in den USA? Die Amerikaner würden auch lachen. Natürlich werden die Chinesen solche blöden Fragen nicht stellen, sie lernen die Geschichte, und sie wissen die Änderungen in der heutigen Welt.

Wie man das Fahrverbot umgehen kann

Thursday, August 7th, 2008

DINA84

Wegen den olympischen Spielen in Beijing ist ein Fahrverbot durchgeführt worden. Ist die Schildnummer vom Auto gerade Zahl, dann fährt das Auto am Tag von der gerade Zahl, am Tag von der ungerade Zahl darf dieses Auto nicht fahren. Das Auto mit der ungerade Schildnummer kann auch nur am Tag von der ungerade Zahl fahren. Für dieses Verbot haben die Beijinger eigene Lösungen gefunden, zuerst benutzen zwei Familien ihre Autos zusammen, eine Familie hat ein Auto mit der gerade Schildnummer, eine andere Familie hat ein Auto mit der ungerade Schildnummer. Zweitens, man tauscht die Wohnungen aus, z.B. eine Familie wohnt im Norden von Beijing, aber sie arbeitet im Süden von Beijing, eine andere Familie wohnt im Süden, aber arbeitet im Norden, dann tauschen diese zwei Familien ihre Wohnungen aus. Drittens, man kauft ein neues Auto, z.B. zuerst hat eine Familie ein Auto mit der gerade Schildnummer, dann kauft sie ein neues Auto mit der ungerade Schilnummer. Viertens, man fährt mit dem Taxi. Fünftens, man fährt mit den öffentlichen Vehrkehrsmittel, die Vehrkehrsmittel in Beijing sind die günstigen in China, eine Busfahrt kostet nur 0.2 Yuan (0.02 Euro). Es ist auch sehr interessant, dass man nach einem Fahrverbot sofort viele Lösungen finden kann

Redaktion wählt den besten Tipp des Monats

Thursday, August 7th, 2008

In unserer Userumfrage vom Juni hatten wir gefragt, welche Art von Wettbewerb sich die Community wünscht. Die große Mehrheit sagte, die Redaktion solle den besten Tipp des Monats küren. Und genau das haben wir im Juli gemacht und wollen wir auch die nächsten Monate über beibehalten.

Der erste Redaktionspreis ist also vergeben. Nach einigen Diskussionen konnten wir uns darauf einigen, dass “Morro Bay” der beste Reisetipp des Monats Juli ist. Unser herzlicher Glückwunsch geht an Carolina! Sie bekommt auf ihrer Profilseite den Redaktionspokal überreicht!

Wir finden den Text besonders gelungen, da der Einstieg über die als negativ empfundene Nachtseite der Stadt Neugier weckt, die sich bestens in den positiven Eindruck auflöst, den Morro Bay im Sonnenschein auf Carolina macht. Durch die ambivalente Beschreibung bekommt man als Leser eine authentische Vorstellung von der kalifornischen Küstenstadt und erhält nebenbei viele Infos. Was uns außerdem gefällt: Carolina hat keinen einzigen Tippfehler gemacht! Oder könnt ihr einen finden?

http://www.cosmotourist.de/reisetipp/63542/morro-bay/morro-bay/

Wie ihr wisst, könnt ihr eure Tipps untereinander bewerten, die Favoriten des Monats findet ihr dann auf der Startseite unter “Beste Reisetipps”. Wir sind gespannt, was für euch der beste August-Tipp sein wird und melden uns, sobald unsere Wahl feststeht.

Mit herzlichen Grüßen

Euer Cosmotourist-Team

Olympia@Cosmotourist: Boykott der Spiele?

Friday, May 23rd, 2008

Der Countdown läuft, die Olympischen Spiele 2008 rücken näher. Die Weltöffentlichkeit blickt nach China, in ein Land, das keine Pressefreiheit kennt und dennoch ein mediales Großereignis ausrichtet. Der Regierung in Peking ist die Kontolle über das Bild, das in der Öffentlichkeit entstehen soll, entglitten, Propaganda und Gegenpropaganda bestimmen die Diskussion. Doch wie kann sich ein reales Bild zusammensetzen? Auf Cosmotourist.de und hier im Blog streiten Chinareisende, Studenten aus Peking und in Peking, Sportinteressierte, Newbies und Discoverer über die Olympischen Spiele 2008.

DINAH / EXPLORER

ExplorerGlaubt ihr, dass die öffentliche Meinung tatsächlich Druck auf die chinesische Regierung ausüben kann, oder werden die Spiele nach ihrer Eröffnungsfeier (egal ob mit oder ohne Politiker) ihren gewohnt verlogenen Gang gehen?

WELTBUMMLER / EXPLORER

ExplorerIch denke, daß die Situation wieder einmal zeigt, das Profit und Macht die Welt regieren und nicht Einigkeit und gemeinsames Streben nach Frieden, was die Spiele eigentlich symbolisieren sollen, vor einigen Jahren hätte so ein Gesichtsverlust China vielleicht noch zum Umschwenken gebracht, aber aufgrund der wirtschaftlichen Vormarschstellung und der größeren Akzeptanz die China heute in der Weltöffentlichkeit besitzt, ist nicht davon auszugehen, daß eine Änderung eintritt und wohl damit zu rechnen, dass die Reden vom Frieden und Verständnis hohle Versprechungen bleiben werden.

STANDEPETRA / TOURIST

Verlogenheit ist ein gutes Stichwort. Bei den Olympischen Spielen geht es doch nie um Völkerverständigung und Frieden, sondern um Geschäfte, wie immer halt. Ein Beispiel: IOC-Vize Thomas Bach sitzt im Verwaltungsrat der Siemens Schweiz AG, die den neuen Olympia Flughafen bauen darf (250 Mio.!). Und er ist Aufsichtsratschef eines riesigen Herstellers holzverarbeitender Maschinen, der sehr aktiv in China ist. Die Spiele finden wohl kaum in China statt, damit man dort mit Hilfe der “stillen Diplomatie” die Menschenrechte verbessert, vielmehr locken die wachsenden Märkte. Was will man also erwarten? Da ist doch eigentlich auch die Empörung nur verlogen…

HERBERIA / TOURIST

TouristAlso ich finde deine Frage respektlos gegenüber der Idee der Spiele und gegenüber allen Sportlern. Dass solche Ereignisse große wirtschaftliche Aufträge nach sich ziehen kann man ja wohl an einer Hand abzählen. Die Zusammenhänge an sich kenne ich nicht - habe aber auch schon gehört, dass die chinesische Regierung das Olympische Komitee geschmiert haben soll, damit es nach Peking kommt. Aber wir sollten bei den ganzen Skandalen noch etwas Raum für den Sport lassen. Wenn man nun alles verteufelt, wird es ja auch nicht besser….

STANDEPETRA / TOURIST

Gut, Herberia, dann sprechen wir mal nicht über Menschenrechte sondern über den Sport. Wie war das noch mal mit Doping und Doping-Opfern? Bis unter die Ohren mit Hormonen vollgespritzte Menschen ringen darum, noch eine Zehntelsekunde schneller zu rennen als im Vorjahr. Also irgendwie will mein Herz nicht höher schlagen, wenn es um die Olympischen Spiele geht…

GURKIBAER / INSIDER

Insider«Gut gemeint ist immer falsch». Wenn heute Chinesen westliche Verhaltensweisen trainieren müssen, die ihrer Kultur zuwider sind, um westliche Gäste auf westliche Art empfangen zu können, wenn für eine Sportveranstaltung ganze Strassenzüge eingeebnet werden, wenn Religion und althergebrachte Kultur ihren Platz nur noch im Museum oder in Disneyland-ähnlichen Orten haben, wird sich dies früher oder später rächen – mit oder ohne Politiker an der Eröffnungsfeier. Seit 40 Jahren fühlen sich die Tibeter in der Ausübung ihrer Religion bevormundet; nun nutzen sie die Gunst der Stunde, um dagegen aufzubegehren. Von anderen Orten erfahren wir viel weniger. Die NZZ ist da eine der wenigen Ausnahmen, die aus dem Reich der Mitte ab und zu ungeschönigt berichten.

Link: http://www.cosmotourist.de/reisetipp/54237/china/olympia-boykott/

Olympia@Cosmotourist: Chinesen boykottieren franz. Waren

Wednesday, May 21st, 2008

DINA84 / NEWBIE

Newbie

Zur Zeit sind alle Chinesen beschäftig mit den olympischen Spielen. Wir Studenten an der Uni bereiten sich für die Spiele vor schon seit dem letzten Jahr. Viele Mitstudenten von mir arbeiten für die Spiele. Z.B sie müssen Englisch verbessern und die Gewohnheiten der Ausländer aus aller Welte kennenlernen. Eine Freundin von mir ist verantwortlich dafür, die Gäste während der Spiele zu empfangen. Um bessere Gestalt zu behalten musste sie fast acht Stunden jeden Tag trainieren. Natürlich macht sie es gerne. Es ist schon grosse Ehre für sie, dass sie die ausländischen Gästen empfangen kann. Viele alte Gebäude in Peking sind neu verputzt und neue Lichte auf der Strasse sind einstellt. Unsere Sommerferien werden vorverlegt, damit wir uns für die olympischen Spielen vorbereiten können.
Aber einige Freunden von mir sind schon sehr traurig. Was in Paris geschehen ist, verletzt ihre Gefühle tief. Ihre Bemühungen für die Spiele scheinen auf einmal sinnlos zu sein. Sie sagen mir, dass sie zur Zeit nicht im fränzösischen Supermarket ,,Carrefour‘‘ einkaufen werden. Übrigens kaufen sie jetzt auch keine Erzeugnisse aus Frankreich. Ich kann sie verstehen. Gestern bin ich in ,,Carrefour‘‘ gegangen. Dort gab es wirklich weniger Gäste. Früher stand immer eine lange Schlange an der Kasse, aber gestern brauchte man bei der Bezahlung sogar nicht zu warten. Ich glaube, dass ich zur Zeit auch nicht in ,,Carrefour‘‘ gehen will. Es gibt unglaublich viele Supermärkte in Peking.

WELTBUMMLER / EXPLORER

Explorer

Es ist wirklich mehr als erstaunlich wie wenig Chinesen von der Politik halten und sich dafür interessieren. Ich denke es ist sicher keine Lösung einen Supermarkt zu boykottieren. Viel besser wäre es wenn ihr etwas gegen die politische Situation eures Landes machen würdet. Die Fackel ist ein Feiheitssymbol und wird jetzt scharf bewacht und ist nicht für alle Menschen zu sehen. Allein die Tatsache das dies geschehen muß sollte zum Nachdenken bringen.

ARIANE / ADVENTURER

AdventurerWer genau will den Boykott französischer Waren: die Chinesen oder die chinesische Regierung?

TRAVAHOLIC / EXPLORER

ExplorerBoykott gegen französische Waren? Junge, Junge. Ihr laßt also Käse und Wein dafür büßen, daß manche Leute in der restlichen Welt Stellung nehmen gegen die chinesische Politik? Wenn mans genau nimmt, ist der Boykott der Fackel nichts anderes. Und genauso dämlich. Ihr Studenten solltet lieber mal genauer hinhören, was der Rest zu sagen hat. Oder was glaubt ihr denn, warum gerade kein Ausländer ohne Sondergenehmigung zu euch rein ins Land kommt, warum eure Leute eingesperrt werden, wenn sie sich über die Regierung äußern, warum die chinesische regierung so einen Aufwand betreibt, um Internet und Co zu sperren und zu steuern??? Hä? Und ihr boykotiert nen Supermarkt …

ELISA / TOURIST

TouristDanke für den Beitrag! Es ist toll mal zu erfahren, wie der Konflikt um Olympia von Peking aus wahrgenommen wird. Bitte mehr davon!!

HERBERIA / TOURIST

TouristIch kann das Unglück der chinesischen Leute verstehen. Sie freuen sich auf das Ereignis, es ist eine Ehre für sie, die Spiele austragen zu können und sie möchten einfach ihr bestes geben. Es ist dann wahrscheinlich nur ein schwacher Trost, wenn meiner Meinung nach diese Boykotts gegen die Regierung und die chinesische Politik gemeint sind. Das geht nicht gegen die Leute auf der Straße, die Veranstalter und Mitwirkenden, die tausenden Menschen, die arbeiten und schuften und helfen. Es geht meiner meinung nach nur um die Politik. Und da finde ich es auch ziemlich traurig, dass weniger die Politiker als die Menschen dort darunter zu leiden haben. Und für uns in Europa ist es auch schwierig manche Dinge zu verstehen - so wie die chinesische Regierung die chinesischen Medien kontrolliert, werden ja auch die Informationen, die ins Ausland gehen kontrolliert abgegeben. Was wissen wir also wirklich? Wir hören viel - von Unrecht und Menschenverletzungen und wahnsinniger Opferbereitschaft - und wie anders - nutzen die Menschen hier die Medien eben als Plattform, um Meinungen in die Welt und eben nach China, zu euch zu tragen. Guter Beitrag. Ich freu mich, wenn wir mehr Licht ins Dunkel bekommen.
SIBYLLE / ADVENTURER
AdventurerDeine Freundin muss 8 Stunden täglich trainieren, um eine gute Figur für Olympia zu haben? Bekommt sie diese 8 Stunden bezahlt?
KLAUS D. / EXPLORER
ExplorerIch kann verstehen, dass es blöd ist, wenn man sich bemüht, sich so gut wie möglich für Olympia zu präsentieren und dann lösen die Spiele in der ganzen Welt keine Begeisterung aus, im Gegenteil, man wird sogar angefeindet. Aber habt ihr euch mal überlegt, warum das so ist? Die Fackel wurde in Paris ja nicht grundlos angegriffen. Die Demonstranten, die überall wo sie auftaucht auf die Straße gehen, setzen sich schließlich gegen Menschenrechtsverletzungen in eurem Land ein!
2008-04-18 06:39:3
DINAH84 / NEWBIE
NewbieWir Studenten an der Uni haben auch immer sich ueberlegt, warum die Fackel in Paris angegriffen wurde. Viele Sachen sind kompliziert. Es ist wirklich schwierig, fuer uns, die einfachen Leute in China oder in Europa, die Wahrheit zu erkennen. Aber wir versuchen immer sich Gedanken zu machen und die Leute in Europa zu verstehen. Aber ich muss fragen, wie viel wissen die Protestierenden in Paris von Tibet, kennen sie die Geschichte von Tibet? Sind sie sogar einmal in Tibet gegangen und mit dem Volk dort zu sprechen? Wenn sie wenig von Tibet wissen und an den Protesten teilnahmen, muss ich sagen, dass sie unverantwortlich sind.
Als ich in der Schweiz studierte, habe ich auch selbst die Leute aus Tibet gesehen. Es gab damals ein Fussballspiel zwischen der Schweiz und China. Die Leute aus Tibet protestierten waehrend des Spieles und hatten eigentlich keinen Lust, das Spiel zu sehen. Ich konnte das gar nicht verstehen: die chinesichen Fussballspieler sind in der Schweiz gegangen, um Fussballspiel zu machen. Wogegen protestierten die Leute aus Tibet?
Ich kenne die Situation und die Gedanken von manchen Europaern. Ich habe auch viele Mitstudenten, die in Deutschland, in Frankreich studieren. Sie kennen die Situation in China und in Europa. Und es gibt zahlreiche Chinesen in aller Welt, die verteilen auch Informationen aus aller Welt zu ihren Verwandten oder Freunden im Inland. Aber warum sind sie trotzdem sehr traurig und enttaeuscht? Chinesen sind nicht dumm, sie haben ihren eigenen Bescheid. Sie sind nicht manipuliert von der Regierung. Wenn die Regierung Fehler macht, kritisieren sie die Regierung auch scharf.
Wenn wir das Radio und Glotze aufmachen, koennen wir immer sofort hoeren, in wie vielen Tagen die olympsichen Spiele stattfinden werden. Wenn man nicht in Beijing waeren, koennte man die Gefuehle der Chinesen nicht verstehen. Wenn die olympischen Spiele in anderen Laedern stattfinden, unterstuetzen wir die anderen Laender. Trotzdem haben die anderen Laender bestimmt ihre eigenen politischen oder wirtschaflichen Problemen. Wir unterstuetzen sie jedoch, weil die Problemen nichts mit der olympischen Spielen zu tun hat. Aber warum ist es so schwerig, dass die anderen Laender uns Chinesen einmal unterstuetzen?

http://www.cosmotourist.de/reisetipp/54144/beijing/carrefour-in-china/

Neue Gewinner und neues Seitenlayout

Friday, May 9th, 2008

Im April hat sich wieder vieles auf Cosmotourist getan. Unter anderem wurde fleissig eingeladen und fleissig programmiert. So können wir euch nun die Sieger im Wettbewerb rund um den Link Freunde zu Cosmotourist einladen präsentieren genauso wie Länder- und Städteseiten in neuem, verbessertem Layout.

Erstmal einen herzlichen Glückwunsch an Verenita, die nicht nur 400 Euro gewonnen hat, sondern auch die meisten neuen Freunde in der Community! Und weil wir uns über alle Newbies freuen, haben wir unter den Neuzugängen des Monats April weitere 400 Euro verlost. Die glückliche Gewinnerin ist Yummi. Wir möchten an dieser Stelle alle neuen Cosmotouristen willkommen heißen!

Parallel wurden in vielen Stunden Tag- und Nachtarbeit die Länder- und Städteseiten neu gestaltet. Wenn ihr diese Seiten aufruft, seht ihr jetzt auf einen Blick die beliebtesten Reiseziele, wichtigsten Informationen und besten Fotos. Auch könnt ihr Mailinglisten abonnieren, die über neue Reisetipps informieren und mit dem Link Ändern / Übersetzen / Löschen Feedback zu allen Kategorien an Reisetipps geben.

Und weil wir wissen, dass es auch weiterhin viel zu verbessern gibt, möchten wir erstmals eine Userumfrage starten. Seid also schon einmal gewarnt: ein Fragebogen folgt bald per Newsletter. Euer Feedback ist unerlässlich für die Weiterentwicklung von Cosmotourist und so freuen uns sehr über jede einzelne Meinung!

Euer Cosmotourist-Team

Lonely Planet Inhalte: Keine authentischen Erfahrungsberichte!

Tuesday, April 15th, 2008

Autoren berichten häufig über „Hörensagen” und stellen Reisen als ihre eigenen Erlebnisse dar. Auch gekaufte Darstellungen sind möglich.

 
Im Blog des Guardian von Roger Norum wird das bald erscheinende Buch „Do Travel Writers got to Hell?” von Thomas Kohnstamm vorab besprochen (http://blogs.guardian.co.uk/travelog/2008/04/the_lessthanlonely_planet.html)

In diesem Buch legt der amerikanische Reiseautor Thomas Kohnstamm das Geständnis ab, nicht alle seine verlegten Reiseberichte auch selbst erfahren zu haben. Er gibt an, dass er kein Einzelfall ist, sondern dass sein Verhalten branchenüblich sei – verursacht durch den immensen Kosten- und Zeitdruck, den die Verlage aufbauen.

Dies ist ein herber Schlag gegen traditionelle Reiseverlage wie den Lonely Planet und schockiert wohl weniger die Leute seines Verlages, sondern insbesondere die Leser seiner Bücher in der ganzen Welt, die fast biblisch auf die Authentizität der Bücher bauen.

Der Blogger Roger Norum, selbst Reiseführer-Autor, sagt, er kenne die Bedingungen, unter denen heute gearbeitet werden muss gut: Reiseautoren müssten immer Entscheidungen wie diese treffen: Soll ich oder soll ich nicht zwei Tage auf einem Kamel durch die Wüste reiten, um einen Dreizeiler über das Hotel am Ende der Welt zu schreiben, wenn ich das Buch in einer Woche abgeben muss?

Dabei erwarten Redakteure von den Autoren gar nicht, dass sie jeden einzelnen Ort besichtigen, über den sie schreiben, da sie wissen: Man kann gar nicht in jedem Hotel übernachten und in jedem Restaurant essen. Sobald ein Autor seine Arbeit abgegeben hat, fragt der Redakteur also meistens nach, ob es irgendwelche Orte gibt, die er nicht besuchen konnte, so dass er sich das doppelte Überprüfen von (aus anderen Quellen übernommenen) Informationen sparen kann.

Die Debatte um „gefälschte” Erlebnisse von Autoren führt ein Grundproblem des traditionellen Reisejournalismus vor Augen. Ein einziger Autor oder relativ wenige Autoren haben eine extrem zentrale und mächtige Rolle und kontrollieren Inhalte, die tausenden von Reisenden als Grundlage für ihre Reise dienen und letztendlich auch deren Ausgaben auf Reisen stark beeinflussen. Reisende vertrauen bei einer ihrer größten jährlichen Ausgabeentscheidung lediglich einer einzigen oder sehr wenigen Meinungen. Ein direkter und öffentlicher Feedbackkanal, in dem für alle transparent bewertet werden kann, wie gut oder wie schlecht eine Empfehlung war, gibt es im traditionellen Reiseführergeschäft nicht. Eine enorme Schwäche. Und denkt man an die monetären Auswirkungen von Empfehlungen für Restaurants, Hotels oder andere Geschäfte ist das auch ein enormer Anreiz, alles Legale oder auch Illegale daran zu setzen in der jeweiligen Ausgabe eines großen Reiseführers für die Dauer bis zur nächsten Auflage gut dazustehen.

Dies ist der zentrale Punkt, an dem Reisecommunities wie Cosmotourist den entscheidenden Vorteil gegenüber traditionellen Reiseführern haben: In ihnen können sowohl Hotels, Restaurants, Bars und andere Einrichtungen von einer Vielzahl von Nutzern bewertet werden - und noch viel entscheidender: auch die bewertenden Personen dahinter auf ihre Glaubwürdigkeit. Das alles öffentlich und zeitlich unmittelbar und nicht erst bei der nächsten Auflage in zwei Jahren.

Die Community hat den besten Reisetipp im Februar gefunden!

Thursday, March 6th, 2008

Was ist besonders lesenswert auf Cosmotourist? Das sieht man seit letztem Monat gleich auf der Startseite. Die Rankingliste Beste Reistipps präsentiert die drei Texte, die von Euch die meisten Daumen-hoch-Bewertungen erhalten haben. Unter “mehr” sind alle anderen Tipps zu finden, bei denen die Community auf “hilfreich” geklickt hat.

Wie ihr wisst, haben wir dieses neue Feature mit einem Wettbewerb vorgestellt. Gesucht und gefunden wurde der beste Reisetipp des Monats Feburar sowie ein glücklicher Gewinner:

Anja78 kann sich über 300 Euro freuen! 32 User finden ihren Tipp “Beschaulicher Fischerort am Meer” hilfreich und würden am liebsten sofort nach San Juan del Sur in Nicaragua fahren. Drei Cosmotouristen waren anderer Meinung, aber in diesem Fall zählt die Mehrheit!

Herzlichen Glückwunsch an Anja78 und an alle, die am Wettbewerb teilgenommen haben! Übrigens – die deutsche Community wurde hierbei von der englischen um Längen geschlagen: Auf cosmotourist.com wurde der beste Reisetipp von 143 Usern bewertet!

Ein Trost für alle, die mitgemacht haben ohne zu gewinnen: es werden weitere Wettbewerbe folgen!

Einen aufregenden Start in den nahen Frühling wünscht
Euer Cosmotourist-Team